Noldi Alder (Violine, Hackbrett, Natur-
jodel), Vertreter der 4. Generation der Alderdynastie Urnäsch, ist mit Volksmusik aufgewachsen. Nach einem klassischen Violinstudium und dem Erwerb des Lehrdiploms SMPV beteiligte er sich in den letzten Jahren an mehreren Projekten (beispielsweise dem Appenzeller Quintett) und trat als Komponist für Volksmusik und als Entwickler des traditionellen Naturjodels in Erscheinung. In die von ihm eigens für dieses Projekt entwickelte Übungs- und Vermittlungsmethodik fliessen seine Erfahrung als Lehrer wie auch als Künstler, als Geiger, als Sänger und als Hackbrettler ein - wobei seine Begeisterung für die Schweizer Volksmusik bei der Vermittlung die grösste Rolle spielt.
Lehrdiplom am Konservatorium Zürich bei Mariann Häberli (mit Auszeichnung in Kammermusik) und 2008 Konzertreifeprüfung bei Igor Karsko an der Musikhochschule Luzern. Musizierte in seiner Jugend in einer Hard-Core-Rockband auf einer elektrischen Violine. Rege Konzerttätigkeit in kammermusikalischen Formationen, als Orchestermusiker und in Bands (Operette Arth [Konzertmeister], Ägerital Orchester [Konzertmeister], Neues Zürcher Orchester, "My Eve Proposal", "Shortbread cookies" Magical String Ensemble, Folk'n'Roll und als Lehrer in den ArteSono Jugendmusik-Wochen).
Markus Lauterburg
schloss sein Studium in Schlagzeug und Perkussion an der Musikhochschule Luzern bei Pierre Favre erfolgreich mit dem Berufs- und Konzertreifediplom ab (beides mit Auszeichnung).
Er ist als Musiker, Interpret, Komponist und Lehrer tätig, gibt regelmässig Solokonzerte und beteiligt sich an diversen internationalen Treffen der improvisierten Musik.
Markus Lauterburg ist als Schlagzeuger in zahlreichen Formationen aktiv (z.B. Quintett «markus lauterburg - mumur», «ensemble zero»,
«Ensemble Ton 3» u.a.).
Er ist Mitglied der Organisation WIM Bern (Werkstatt für improvisierte Musik), Initiator der «Musikfestwochen Luzern»
und Co-Organisator seit 2007 der Konzertreihe «Earlybird - Morgenmusik für Frühaufsteher» in Luzern.
Markus Lauterburg unterrichtet als Musiklehrer an der Kantonsschule Küsnacht ZH die Fächer Schlagzeug und Perkussion.
Judith Müller (Violine) studierte an der Musikhochschule Luzern bei Edith Peinemann (Lehrdiplom mit Auszeichnung 2000) und in der Konzertklasse von Ina Dimitrova (Konzertdiplom mit Auszeichnung 2003). Besuch zahlreicher Meisterkurse bei Rafael Gintoli, Henry Meyer, Detlef Hahn, Giuliano Carmignola und beim Guarneri Trio Prag. Preisträgerin am Schweizer Jugendmusikwettbewerb und Auszeichnung mit dem Walter und Maria Strebi-Preis sowie mit dem Studienpreis der Kiefer-Hablitzel-Stiftung. Rege Konzerttätigkeit in kammermusikalischen Formationen und als Orchestermusikerin (Geigenduo Punta d'Arco,
Ensembles Contrapposto und Boarouge, 21st Century Orchestra und Zuger Sinfonietta.) sowie Konzertmeisterin der Camerata Musica Luzern. Lehrtätigkeit an der Kantonsschule Beromünster und an der Musikschule Michelsamt.
André Ott (Kontrabass) erlangte das Diplom für Schulmusik I an der Musikhochschule Zürich mit Hauptfach Kontrabass bei F. Sanderell und Klavier bei I. Karlen und N. Siedler und das Instrumentallehrdiplom auf dem Kontrabass an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) bei H. Friedrich. Er ist Musikschulleiter der Musikschulen Einsiedeln und Ybrig, Instrumental- und Ensemblelehrer an diversen Musikschulen im Fach Kontrabass und Schwyzerörgeli, spielt regelmässig in Orchester- und Theaterprojekten, namentlich bei der Zuger Sinfonietta, bei der Camerata Musica Luzern, oder als Stimmführer beim Sinfonieorchester Ausserschwyz, aber auch in Kammermusikensembles wie dem Accento Musicale. Ott ist Mitglied der Formationen bArde und klangcombi welche sich intensiv mit der Volksmusik befassen und weiterentwickeln. André Ott ist Preisträger der Werner und Berti Alter-Stiftung als Anerkennung für seine ausgezeichnete Studienarbeit im Bereich der Musikpädagogik.
Nicola Romanò (Violoncello) war in jungen Jahren Gründungsmitglied der Ministrings Luzern und des mehrfach
ausgezeichneten Dreilindenquartetts. Fortan würde die Kammermusik für ihn eine musikalisch zentrale Rolle
einnehmen. Nach Lehrdiplom und Konzertreife mit Auszeichnung bei Peter Leisegang an der Musikhochschule
Luzern führte er seine Studien bei Thomas Grossenbacher weiter. Nicola Romanò ist zweifacher Gewinner
des Studienpreises der Kiefer-Hablitzel-Stiftung und erhielt 2000 mit dem ONYX-Quartett den Mozart-Preis
der Stadt Luzern. Er ist seit 2004 Mitglied des ENSEMBLE für Neue Musik Zürich und seit 2008 Cellist des
Basler Streichquartetts, sowie Musiker im Pierre Favre Grand Ensemble. Nicola Romanò unterrichtet privat
und an der Musikschule Uri.