klangcombi Mitglieder des Sextetts Alder Noldi - Künstlerischer Leiter, Violine, Hackbrett, Naturjodel Noldi Alder, Vertreter der 4. Generation der Alderdynastie Urnäsch, ist mit Volksmusik aufgewachsen. Nach einem klassischen Violinstudium und dem Erwerb des Lehrdiploms SMPV beteiligte er sich in den letzten Jahren an mehreren Projekten (beispielsweise dem Appenzeller Quintett) und trat als Komponist für Volksmusik und als Entwickler des traditionellen Naturjodels in Erscheinung. In die von ihm eigens für dieses Projekt entwickelte Übungs- und Vermittlungsmethodik fliessen seine Erfahrung als Lehrer wie auch als Künstler, als Geiger, als Sänger und als Hackbrettler ein - wobei seine Begeisterung für die Schweizer Volksmusik bei der Vermittlung die grösste Rolle spielt. Häusler Adrian – Violine, Viola Seine 5-saitige Elektrogeige bezeichnete seinen musikalischen Werdegang, den er als Teenager durchlebte. In der in den Neunzigerjahren in Zug bekannten Rockband „the lambs“ konnte seine Musikalität die wohlbekannten Tiefen und Höhen des Erwachsenwerdens überdauern, sodass er sich rechtzeitig zum Millennium an der Musikhochschule Zürich immatrikulieren konnte. Zwei erfolgreiche Diplome in klassischer Violine später konnte sein Musikerleben Realität werden. Heute ist er als Konzertmeister im Neuen Züricher Orchester, an der Operette Arth und im Uniorchester Bern tätig und leitet das Ägeritalorchester, wo er selber 1990 das erste Mal nach Taktstock musizieren durfte. Bei „the shortbread coockies“, eine akustische Blues und dirty Folk-Band aus Zürich, und ADIQUAT, seine eigenen Songs/Kompositionen für Streichquintett, darf er seine immer noch vorhandene Rockerseele baumeln lassen. Doch das wohl gewichtigste und umfangreichste musikalische Ereignis, ist seine Aufnahme ins klangcombi von Noldi Alder. Lauterburg Markus - Schlagzeug Markus Lauterburg schloss sein Studium in Schlagzeug und Perkussion an der Hochschule Luzern - Musik bei Pierre Favre erfolgreich mit dem Lehr- und Konzertreifediplom ab. Er ist als Musiker, Interpret, Komponist und Lehrer tätig, gibt regelmässig Solokonzerte und beteiligt sich an diversen internationalen Treffen der improvisierten Musik. Einen Namen machte er sich u. a. mit seiner aktuellen Formation «markus lauterburg - mumur» mit Tobias Meier, Dave Gisler und Martin Birnstiel. Markus Lauterburg ist als Schlagzeuger in zahlreichen Formationen aktiv (z.B. «Pierre Favre – The Drummers», Duo «Pfammatter Lauterburg», Ensemble «DisTanz» mit Beatrice Im Obersteg, «Stummfilmbegleitungen» mit Till Wyler). Als Initiator der «Musikfestwochen Luzern» und als Organisator der Konzertreihe «Earlybird – Morgenmusik für Frühaufsteher» in Luzern sowie als Mitbetreiber des Luzerner Konzertortes «Mullbau» ist Markus Lauterburg auch auf organisatorischer Seite aktiv. 2008 erhielt er für sein künstlerisches Schaffen den Kulturförderpreis der Stadt Thun, 2010 den Werkbeitrag Kanton und Stadt Luzern. Markus Lauterburg unterrichtet als Musiklehrer an der Kantonsschule Küsnacht ZH die Fächer Schlagzeug und Perkussion. Müller Judith - Violine Studium an der Musikhochschule Luzern bei Edith Peinemann, Giuliano Carmignola und Ina Dimitrova. Lehr-und Konzertdiplom mit Auszeichnung. Konzertmeisterin der Camerata Musica Luzern. Mitglied des 21st Century Orchestras und der Zuger Sinfonietta. Lehrtätigkeit an der Kantonsschule Beromünster und an der Musikschule Michelsamt. Nach dem Musikstudium 2003 Eintritt in das ‚klangcombi’. Damit eröffnete sich für Judith Müller eine neue und faszinierende Klang-und Musikwelt. Ott André - Kontrabass André Ott erlangte das Diplom für Schulmusik I an der Musikhochschule Zürich und das Instrumentallehrdiplom auf dem Kontrabass an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) bei H. Friedrich. Er ist Musikschulleiter der Musikschule Einsiedeln, Instrumental- und Ensemblelehrer an diversen Musikschulen im Fach Kontrabass und Schwyzerörgeli, spielt regelmässig in Orchester- und Theaterprojekten, und in Kammermusikensembles. Seit jeher fasziniert André Ott die rauhe, teils archaische Energie der Volksmusik. Im Elternhaus omnipräsent, beginnt das „Musigä“ in seinem achten Lebensjahr mit dem Schwyzerörgeli des Vaters. Von der freigesetzten Kraft einer „überstelligen“ Horde Halbwüchsiger an urchigen innerschwyzer Stubeten bleibt viel in der Tiefe der Musikerseele haften. Nach orchestralen und musikakademischen Ausritten hat Ott im Schosse der klangcombi und dem Quartett bArde seine volksmusikalische Wiege wiedergefunden. Diese Kinder zu hüten und in ihre Entwicklung zu fördern sind seine liebsten Aufgaben geworden… Romanò Nicola - Violoncello Der Luzerner Cellist Nicola Romanò fing in frühen Jahren an, mit gleichgesinnten Kammermusik zu spielen. Sie würde fortan das Zentrum seines musikalischen Schaffens bilden. Er schätzt zu einer begleitenden Unterrichtstätigkeit die grosse Palette an unterschiedlichsten musikalischen Genres, denen er sich intensiv widmen kann: Zeitgenössische Klassische Musik mit dem Ensemble für Neue Musik Zürich. „Neues-Appen-zellerisches“ mit Klangcombi. Freie Imrovisation und „Jazz“ mit Periskop (Tobias Meier (s), Fabian Gisler (b), Norbert Pfammatter (dr). Experimentelle Songs mit LAUS (mit Lorenz Haas). Bis 2011 Klassisches Streichquartett mit dem Basler Streichquartett. Pop mit Heidi Happy. „Ich suche beim Musizieren immer mehr meine Stimme, meine eigene Sprache. Dies im Gespräch mit anderen, die auch etwas suchen und mich deshalb verstehen. “ klangcombi – Volksmusik im Aufbruch